Da die Klimaerwärmung nicht mehr abzuwenden ist, muss schon heute bei der Planung, das sich ändernde Klima berücksichtigt werden. Immer mehr Gebäude werden durch immer intensivere Überschwemmungen, Hagel, Stürme oder andere Naturgefahren beschädigt. Die Bauweise ist sowohl die Hauptursache des Problems als auch dessen Lösung. Durch eine geeignete Vorbereitung, Planung und Projektierung lassen sich Schäden durch Naturgefahren vermindern oder gar vermeiden. Je früher Massnahmen eingeplant werden, desto günstiger, weniger sichtbar und weniger komplex werden die notwendigen baulichen Umsetzungen. Ziel ist es, Bauten und Anlagen gefahrengerecht zu planen und zu bauen, um die Verletzlichkeit gegenüber Naturgefahren zu reduzieren.
Nebst der gesetzlichen Vorgabe sind die Normen SIA 261 - Einwirkungen auf Tragwerke und SIA 261/1- Einwirkungen auf Tragwerke – ergänzende Festlegungen für Architekt:innen besonders wichtig. Letztere stellt neu konkrete Anforderungen an den Gebäudeschutz gegen Hagel und alle gravitativen Naturgefahren.
Der Kurs vermittelt Achitekt:innen das notwendige Fachwissen zum Gebäudeschutz vor Naturgefahren in der Planung und Realisierung von Bauprojekten. Die Theorie wird anschliessend durch Praxisbeispiele veranschaulicht.